ZIELE-ZEIT

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Mitfiebern und Daumen drücken!
Ziele-Zeit beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung 

Vor den Weihnachtsferien nahm die Ziele-Zeit am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil und hat dabei die Themen „ausgesetzte Haustiere“ und „Gebärdensprache“ in den Blick genommen.

Die Schülerinnen und Schüler der Gruppe 5/6 begaben sich auf eine emotionale Reise in die Welt der ausgesetzten Haustiere. Mit viel Engagement gestalteten sie ein Interview mit dem Tierheim in Hattersheim. Der Besuch vor Ort war für die Kinder nicht nur informativ, sondern auch sehr spannend. Sie erhielten Antworten auf ihre Fragen, nahmen an einer Führung durch das Tierheim teil und hatten die Gelegenheit, die Tiere zu sehen. Nach dem Unterrichtsgang setzten die kreativen Köpfe der Gruppe ihre Eindrücke in die Tat um. Sie entwickelten ein Brettspiel, das nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch eine wichtige Botschaft vermittelt: "Bist du bereit für ein Haustier?" Das Spiel soll dazu beitragen, dass Menschen sich bewusstwerden, welche Verantwortung die Haltung eines Haustiers mit sich bringt. Angesichts der Überfüllung der Tierheime ist dies ein wichtiges Anliegen, um das Wohl der Tiere zu gewährleisten.

In der Gruppe 7/8 tauchten die Schülerinnen und Schüler in die Welt der stimmlosen Kommunikation ein. Sie lernten, wie sie aktiv dazu beitragen können, Barrieren abzubauen, denen gehörlose Menschen im Alltag oft begegnen. Dafür haben sie Gebärden ausprobiert und Wege der stimmlosen Kommunikation beleuchtet, wie z.B. Musik in Gebärdensprache. Dabei wurde das Verständnis für die Bedürfnisse anderer gestärkt. Das Highlight war aber zweifelsohne das Interview mit der erfahrenen Gebärdendolmetscherin Frau Garten, die Rede und Antwort stand. Abschließend wurde ein Ratgeber erstellt, der Denkanstöße gibt, um Barrieren im Umgang mit gehörlosen Menschen abzubauen und eine inklusive Gesellschaft zu fördern.

Wir drücken der Ziele-Zeit fest die Daumen für den Wettbewerb, aber ganz unabhängig vom Ergebnis haben die Schülerinnen und Schüler bereits gewonnen: Sie haben einen Perspektivwechsel erfahren, bedeutsame Erfahrungen gesammelt und gezeigt, dass sie mit Kreativität und Empathie einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten können.

Hier können Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen:

Alltag von Gehörlosen und Gebärdensprache
Ein Ratgeber
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INTERVIEWFRAGEN
Was interessiert uns?

(1) Hallo Frau xy, wie geht es Ihnen heute so? Danke, dass Sie Zeit haben.

(2) Wie ist es zu Ihrer Gehörlosigkeit gekommen?

(3) Wie ist ihr Tagesablauf? Wie funktioniert Ihr Alltag, ohne zu hören?

(4) Hören Sie Ihre "innere Stimme", wenn Sie denken?

(5) Sind Sie auf eine Schule für Menschen mit Gehörlosigkeit gegangen?

(6) Wie haben Sie lesen und sprechen gelernt?

(7) Welche Gebärde ist besonders schwierig zu lernen?

(8) Wie „hören" (erleben) Sie Musik?

(9) Fahren Sie Auto?

(10) Machen Sie Urlaub in anderen Ländern und verstehen Sie die Gebärden dort?

(11) Haben Sie ein paar Tipps für uns, was wir tun können, um Menschen mit Gehörlosigkeit/einer Hörbeeinträchtigung den Alltag zu erleichtern?

(12) Vielen Dank, dass Sie unsere Fragen beantwortet haben! Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

(1) Hallo Frau xy, wie geht es Ihnen heute so? Danke, dass Sie Zeit haben.

(2) Wie kam es dazu, dass sie den Beruf Gebärdendolmetscherin erlernt haben?

(3) Wie sieht ihr Tagesablauf so aus?

(4) Sind Sie manchmal auch an Schulen unterwegs, wo Kinder mit Gehörlosigkeit lernen?Wenn ja, wie ist es dort?

(5) Welchen Buchstaben / welche Gebärde finden sie am schwersten?

(6) Welche Gebärde finden Sie einfach und wichtig zu lernen, zum Beispiel auch für uns?

(7) In anderen Ländern hat man ja andere Gebärden - können sie einander trotzdem verstehen?

(8) Wie „hören" (erleben) gehörlose Menschen Musik?

(9) Auf was achten Sie im Alltag oder beim Kontakt mit Ihren Kund*innen ganz besonders?

(10) Haben Sie ein paar Tipps für uns, was wir tun können, um Menschen mit Gehörlosigkeit den Alltag zu erleichtern?

(11) Vielen Dank, dass Sie unsere Fragen beantwortet haben! Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

ICH VERSTEH' NUR BAHNHOF
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Am Bahnhof gibt es viele Schwierigkeiten für gehörlose Menschen. Soe hören z.B. die Durchsagen nicht. Als Lösung könnte man einen Bildschirm mit einem Gebärdendolmetscher machen. Wenn eine Bahn zu spät kommt, es einen Gleiswechsel gibt oder die Bahn ausfällt, sollte das auf jeden Fall schriftlich angezeigt werden.

Wenn etwas Schlimmes passiert oder es einen Notfall gibt, könnte man auch mit Lichtsignalen arbeiten. Alles, was die einen hören, müssen alle sehen können!

PASS AUF!
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Wenn man in der Pause ist, kann man die Lehrkraft nicht rufen hören, also sollte man eine Uhr bei sich haben, um auf die Uhr gucken zu können, um nicht zu spät zu kommen.

Der Mann/Die Frau in der Mensa kann ja nicht fragen, was die gehörlose Person haben möchte, also zeigt die gehörlose Person auf das Gericht, was sie haben möchte und zeigt mit Handzeichen, wie groß die Portion sein soll. Dann könnte der Verkäufer zeigen, welche Soßen es gibt und so fragen, welche sie haben möchte.

Gehörlose Menschen kann man draußen antippen, um Kontakt aufzunehmen. Beim Gespräch sollte man Augenkontakt halten, Gestik, Mimik und die Helligkeit sollten auch gut sein. Wichtig ist, dass die gehörlose Person die Hände sehen kann. Falls das nicht weiterhilft, sollte man es vielleicht aufschreiben (Zettel oder ins Handy tippen). Keine Berührungsängste haben!

LIES MIT!
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Viele Gehörlose und Schwerhörige haben Probleme, Filme & Serien zu schauen, Videospiele zu spielen etc., da diese oft nicht für gehörgeschädigte Menschen geeignet sind. Diese Medien haben oft keine oder schlechte Untertitel, die das schauen der Medien schwer oder langweilig machen können. Doch ständig entwickelt sich das Internet weiter und es gibt mehr und mehr Möglichkeiten der Unterstützung für Menschen mit Behinderung, also auch für Gehörlose und Schwerhörige. 

Viele Filme/Serien und auch Videospiele haben gute Optionen für Untertitel und sogar Gebärdensprachen-Dolmetscher. In Videospielen wie z.B. Minecraft gibt es eine Option mit Untertiteln zu spielen, diese Untertitel würden sagen was für geräusche um sie herum sind und was so passiert. Untertitel müssen und sollten nicht nur einfacher, langweiliger Text sein, man kann sie interessant und emotional machen, damit man sich richtig in die mediale Welt hineinversetzen kann.

FAZIT

...wo es überall Schwierigkeiten gibt (zum Beispiel am Bahnhof!

...dass man nicht automatisch immer eine Dolmetscherin bekommt, wenn man eine braucht (unfair!)

Hier können Sie den Ziele-Zeit Ratgeber downloaden

Erstellt von: Aischa, Hanna, Jonas, Jonathan, Julien, Laurin, Sarah, Stella, Tim

Lehrerinnen:Fr. Nasiri, Fr. Ott

ZieleZeit 7/8 Gesamtschule Am Rosenberg