„Slow Fashion“ in der 8H2

Gespannt suchen die Schüler*innen der 8H2 in ihren Kleidungsstücken nach den weißen Zetteln. „Meins ist aus Bangladesch!“ „Meins auch! Und bei euch?“ „Hier steht Turkey, das wird die Türkei sein.“ Schnell steht fest: Die Rohstoffe und die Kleidungsstücke sind oft weiter gereist, als die Schüler*innen selbst. Im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung hat sich die Klasse das Thema „Slow Fashion“ ausgesucht und mal einen genaueren Blick auf die Textilindustrie geworfen.


Wie viel Wasser verbraucht eigentlich so ein Kleidungsstück? Unter welchen Bedingungen leben und arbeiten die Näher*innen? Und was passiert, wenn ich Ausrangiertes in den Altkleidercontainer werfe? Das sind nur einige der Fragen, die untersucht und zu einem achtseitigen Comic verarbeitet wurden. In diesem setzt sich Kunstfigur Noah mit dem Thema und seinen Freunden auseinander. Kauft er am Ende seine fünf T-Shirts, für die er losgezogen ist? Natürlich nicht! Aber er hat andere Ideen – nur ein einziges kaufen, dafür mit Gütesiegel, oder ein Blick in den Kleiderschrank vom Bruder werfen.


Die Klasse hatte viel Spaß, aber auch einige Schwierigkeiten zu meistern: Alle Personen im Comic sind „angezogen“, die Kleider zurechtgeschnitten aus echten Altkleidern. Das mit der Bastelschere passgenau hinzubekommen, fiel nicht immer leicht. Auch hat Corona die Zeit, die im Unterricht für die Projektarbeit eingeplant war, drastisch verkürzt. Mit Hochdruck wurde gewerkelt, um rechtzeitig fertig zu werden. Die Arbeit hat sich gelohnt: 250€ Preisgeld konnte die 8H2 mit ihrer kreativen Idee für sich verbuchen.

 

 

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